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Lang erhoffter Stockerlplatz für Sepp Brunner im FIS-Weltcup
Platz 3 in für in Montgenevre / FRA

Sepp Brunner von DSV Team Telamark erkämpfte am 25.01.2006 im Riesenslalom mit dem 3. Rang die erste Weltcupplatzierung der Herren unter den ersten drei für Deutschland.
Sehr knapp hinter Eirik Rykhus (Nor) und Toni Burn (CH) konnte er die Früchte seines ehrgeizigen Trainings ernten und beflügelt nun die Hoffnungen für die nächsten Ausscheide. Astrid Sturm schaffte es erneut mit Platz 3 auf das Treppchen und mußte sich nur Katinka Knutsen (NOr) und Malanja Sober (SLO) geschlagen geben.
 
Der Vortag verlief im Classic Sprint für Sepp Brunner ähnlich aufregend. Er hatte bereits während des Anschiebens beim Start einen seiner Stöcke wahrscheinlich auf Grund einer Vorschädigung zerbrochen. Trotz dieses Handicaps beendete er den Lauf mit dem 6. Platz.
Astrid Sturm lang nach dem ersten Durchgang in Führung und konnte bei sonniger Piste und starkem Frost am Ende des 24.01 einen 2. Platz in der Gesamtwertung erkämpfen.
 
Die Rennen in Frankreich sind damit beendet. Die nächste Etappe wird am 29.01. in Kvitfjell/Norwegen eingeläutet. Bis dahin müssen unsere Athleten dann auch die 1880 km im Auto hinter sich gebracht haben. Wir wünschen gute Fahrt!
 
Nachfolgend die letzten Ergebnisse noch einmal Zusammengefasst:
 
24.01.2006
Damen: 1. Katinka Knutsen (Nor), 2. Astrid Sturm (Deutschland), 3. Ingrid Hellberg (Schweden)
Herren: 1. Daniel Halnes (Norwegen), 2. Mattias Vagenius (Schweden), 3. Eirik Rykhus (Norwegen), 6. Sepp Brunner (Deutschland)
 
25.01.2006
Damen: 1. Katinka Knutsen (Nor), 2. Malanja Sober (Slowenien), 3. Astrid Sturm (Deutschland),
Herren: 1. Eirik Rykhus (Norwegen), 2. Tony Burn (Schweiz), 3. Sepp Brunner (Deutschland)
 
Eric Kuhn, Team Manager



Sepp Brunner im  360er

Sepp bei Arbeit

Tony Burn/CH, Erik Rykhus/NOR,
Sepp Brunner/GER (v l.n.r.)



DSV Team im FIS-Weltcup auf Sieg!
Astrid Sturm siegt in Meiringen / CH

Beim FIS-Skiweltcup Telemark in Schweizer Meiringen feierten die deutschen Athleten beachtliche Erfolge.Am Freitag setzte sich Monika Rieder gegen den Großteil der Konkurrenz mit einer hervorragenden Leistung durch und konnte den 2. Platz in der Tageswertung des Riesenslaloms erringen wobei Astrid Sturm im ersten Lauf leider stürzte.Bei den Herren glänzte Sepp Brunner mit der zweitbesten Laufzeit innerhalb großer Konkurrenz, wurde jedoch auf Grund eines Fehlers beim Sprung und den daraus folgenden 2 Strafpunkten (Penalty- siehe erster Bericht) auf Rang 11 platziert.Motiviert ging unser DSV Team an die Herausforderung des darauffolgenden Wettkampftages, zum Classic Sprint.
Dieser gestaltete sich für dann furios.Astrid Sturm verwies mit dem 1. Platz und glänzenden Ergebnissen sowohl in der Laufzeit als auch mit 0 Starfpunkten in beiden Läufen die Konkurrenz auf die nachfolgenden Plätze. Monika Rieder folgte Ihr knapp mit hervorragender Skatingzeit und sicherte unserer Mannschaft einen Doppelerfolg mit dem 3. Rang.Nur Katinka Knutsen (Norwegen) konnte sich zwischen die deutschen Frauen einreihen und belegte Platz 2.
Sepp Brunner setzte im ersten Lauf bei den Herren den Höhepunkt mit dem 2. Platz bei einer Konkurrenz von über 40 Startern. Laufstark, hochmotiviert und souverän meisterte er diesen Durchgang mit 0 Starfpunkten. Leider wurde witterungsbedingt der zweite Lauf abgesagt, sodaß für die Herren der heutige Tag ohne FIS Wertung ausging.
 
Zusammenfassend nochmals die Ergebnisse der beiden Tage:
 
20.01.2006    Damen    1. Katinka Knutsen (Norwegen), 2. Monika Rieder (Deutschland), Stine Fet (Norwegen); Herren 1. Borge Sovik (Norwegen), 2. Chris Lau (Frankreich), 3. Toni Burn  (Schweiz)...11. Sepp Brunner (Deutschland)
21.01.2006    Damen    1. Astrid Sturm (Deutschland), 2. Katinka Knutsen (Norwegen), 3. Monika Rieder (Deutschland);     Herren    ohne Wertung
 Moni Rieder und Astrid Sturm nach ihrem Doppelerfolg

 
Siegerfoto! Platz 1 Astrid Sturm, Platz 3 Monika Rieder, Platz 2 Katinka Knutsen (Nor)


Sepp Brunner in Aktion


Sepp Brunner beim Sprung



Astrid Stumr im 360° er Kreisel


Die deutsche Telemark-Nationalmannschaft - Rückblick

Das junge DSV Rennteam-Telemark hat die Saison 2004/2005 mit erstaunlichen und von der Presse beachteten Erfolgen für Deutschland beenden können.

So starten die Athleten inder Spitzengruppe mit der zweiten und dritten im Weltcup Classic Sprint in Norwegen Astrid Sturmund Monika Rieder, sowie bei den Herren mit den Topathleten Sepp Brunner (25) und Thomas Siegel (20) hochmotiviert in die neue Wettkampfsaison 2005/2006.

Sepp Brunner konnte in zahlreichen hochkarätigen, internationalen und nationalen Rennen einige Plätze unter den ersten 5 erkämpfen, wie auch Thomas Siegel, der aus der Junioren WM in Beitostoelen/Norwegen als Vizeweltmeister hervorgegangen ist.

 

Die unmittelbaren Vorbereitungen zum Wettkampfgeschehen der laufenden Saison sind im vollen Gange. In Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Norwegen, Slowenien, USA, und Canada will die ambitionierte junge Mannschaft weiterführen, was in der letzten Saison begonnen wurde – die erfolgreiche Mitbestimmung des Weltcupgeschehens.








Ein Teil der DSV Mannschaft 05-06

Double-Tip-Stretch-Grap

Joan Couapel will Nr 1 werden

2 die sich verstehen: Trainer Andi Schmid + Karsten Stross 



Telemarken ist die intensivste
Art Schneesport zu erleben ...

Interview mit Ortwin Veile,
Mitglied im Bundeslehrteam Telemark des
Deutschen Skiverbandes (DSV)

Wie bist du zum Telemarken gekommen?

Fasziniert hat mich das Telemarken schon seit Ende der Achtziger. Damals habe ich die ersten guten Telemarker fahren sehen. 1995 habe ich am Arlberg einen Schotten kennen gelernt, der mich zum Telemarken mitnahm und mir die ersten Kniffe beibrachte. Nach dem ersten Tag hab ich mir eine Ausrüstung gekauft. Seitdem lässt mich der Knick nicht mehr los.
Warum hast du weiter gemacht?
Für mich hat Telemarken eine äußere und eine innere Ästhetik. Auf dem Schnee, mit dem Schnee, im Schnee zu Telemarken ist für mich das intensivste Erlebnis im „weißen Gold“. Ich entstamme dem klassischen Skirennlauf und Skilehrwesen– die freie Ferse ist für mich daher auch Symbol für mehr Freiheit in der Ausübung und Vermittlung meines
Sports. Telemark – diese Freiheit ist herrlich.

Wie bist du in das Lehrteam gekommen?
Als ich vor ein paar Jahren eigentlich mit der alpinen Lehrteamarbeit aufhören wollte, hörte ich, dass die Telemarker eine Sichtung fürs Lehrteam durchführen, weil dort Leute der ersten Stunde aufgehört haben. So bin ich zur Sichtung gefahren und kam schließlich in das Lehrteam.

Hast du Empfehlungen für Telemark-Einsteiger?
Mein wichtigster Tipp an einen Einsteiger: "Suche dir einen guten Telemarker und lass Dir bei Deinen ersten Versuchen eine paar Tipps geben, so dass Du möglichst schnell die ersten Telemarkkurven fahren kannst. Danach heißt es: Telemarken, Telemarken, Telemarken. Kaufe dir ein gutes Telemarkbuch, z.B. den Lehrplan "Der Kick mit dem Knick", da stehen viele Tricks drin, und dann wieder Telemarken, Telemarken, Telemarken. Wenn Du später die Chance hast, mal einen Workshop, Lehrgang oder eine Fortbildung zu machen, nutze die Möglichkeit und mach mit.

Wie siehst du die Zukunft des Telemark-Sports?

Telemark wird das bleiben was es ist, eine faszinierende Sportart und Spielart des Schneesports für gute Sportler. Als eine Massenbewegung ist Telemarken konditionell und koordinativ zu schwierig - und das finde ich auch ganz gut so. Was sind deine persönlichen Ziele? Keep it simple ...

„Das Leben ist zu schön für feste Bindungen“

Sommer 1999. Vier junge Burschen in einer Sonthofener Kneipe. Die Planungen zu den Deutschen Meisterschaften 2000 sind abgeschlossen. Bierlaune. Dann, etwa 22.30 Uhr, am Pissoir: „Bloß so a Renna isch doch langweilig. Mach m’r halt a mal was gscheit’s wo alle Leit hi kommet – Mach m’r a Event!“ Rechts und links davon fragende Gesichter und die Antwort: „Moinscht?“ Treppen hoch – und los ging es mit den Planungen. Das war die Geburtsstunde vom ersten Telemark-Event. Mittlerweile hat sich das Ganze zum Kultevent der internationalen Telemarkgemeinde entwickelt. Die letzten Jahre trafen sich jeweils mehrere hundert Telemarker im Kleinwalsertal. An vier Tagen dreht sich an Kanzelwand und Walmendingerhorn alles um den Schwung mit der freien Ferse. Neben Workshops mit Ausbildern des DSV und Telemarklehrern, ausgiebigen Materialtests, den deutschen Meisterschaften und des 2002 erstmals ausgetragenen Walser Telemark Waterslide steht das zwanglose Mit-einander
aller „Kniebeuger“ im Vordergrund. Ein umfangreiches
Rahmenprogramm mit reichlich Essen und Trinken, Tombolas mit Gewinnmöglichkeiten nicht nur für die Sieger und Party runden das Festival ab. Wer dabei war, weiß es: „Das leben ist zu schön für feste Bindungen.“

 











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